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Es braucht ein großes Team um eine solche ehrenamtliche Arbeit zu machen und wir wachsen mit Freude immer weiter. Damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben, finden Sie hier unsere Vorstands- und Gründungsmitglieder namentlich

Victoria

Dr. Victoria Asaba Chege

Cornerstone domino hat seine Arbeit in Ostafrika begonnen. Von meiner Biographie her bin ich mit der Kultur Ugandas/Kenias sehr vertraut. Für mich als Frau aus dieser Kultur sind alle Themen, die im Verein zur Sprache kommen, keine faszinierenden, theoretischen Themen aus einer fremden Welt, sondern ein Stück Lebensgeschichte. Viele Kinder zu haben, von HIV in der Familie oder im Umfeld betroffen zu sein, Polygamie, alleinerziehend zu sein, massive Armut. 

Ich finde es toll, dass wir uns besonders um Frauen kümmern, weil ich im Leben meiner Mutter deutlich sehen konnte, dass afrikanische Frauen einen Raum für die Bildung ihrer Kinder schaffen müssen und dass afrikanische Mädchen und Frauen nur dann Möglichkeiten haben – und manchmal auch nur dann Chancen, einem unmenschlichen Leben zu entkommen – wenn sie selbst etwas gelernt haben. Bis heute unterstützen wir Familienmitglieder und Freunde in Not im Heimatland. Aber das ist ein Fass ohne Boden. Und es belastet uns, denn Wohltätigkeit allein hält diejenigen, die wir unterstützen, passiv. 

Mit cornerstone domino e.V. lernen wir endlich, anders zu denken und zu handeln. Es motiviert mich sehr, zu sehen, wie es sich auf die Menschen auswirkt, wenn sie die Chance bekommen, sich selbst aus der Armut herauszuarbeiten und ihren eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Mechanismen, die ich hier sehe, machen mir Mut, auch für die persönlichen Netzwerke, die wir als afrikanische Menschen aus Deutschland haben.

Albert

Dr. Albert Schweitzer Lomo Kitcher

Ich bin froh, Teil von cornerstone domino e.V. zu sein, weil wir hier in einer grundlegend neuen Weise denken und arbeiten, die nachhaltige Veränderungen in den Partnerländern bewirkt. Statt Abhängigkeit, Passivität und “Dankbarkeit”, geht es um Eigenverantwortung, Selbstwirksamkeit und Befähigung, um nur einige zu nennen. Diese Werte liegen mir sehr am Herzen. 

Viele Jahre lang habe ich über einen Verein als Mentor und Berater internationale Studenten – vor allem aus Afrika – begleitet, die an ukrainischen Universitäten studieren. Anfangs folgten wir dem Prinzip von Wohltätigkeit und Nächstenliebe und konzentrierten uns darauf, für Nahrung, Gesundheit, Kleidung und andere Bedürfnisse so gut wie möglich zu sorgen. Aber das schuf Abhängigkeiten. 

Wir sind zu einer nachhaltigeren Arbeitsweise übergegangen, die die Selbstbestimmung stärkt. Dieser Wandel der Arbeitsweise ist für mich sehr wichtig, weil ich weiß, dass die meisten dieser Studenten in 5-10 Jahren nach Abschluss ihrer Ausbildung Führungspositionen einnehmen und wichtige Aufgaben in ihren Ländern wahrnehmen werden. 

Als ich von cornerstone domino e.V. erfuhr und gefragt wurde, ob ich mitmachen möchte, habe ich nicht lange überlegt, denn ich gehöre zu den Menschen, die einen nachhaltigen Wandel in afrikanischen Ländern anstrebe. Ich möchte diesen Paradigmenwechsel mitgestalten und auch die von mir begleiteten zukünftigen Führungskräfte dieser Länder, dafür gewinnen, diese Denkweise aufzunehmen und weiterzuführen. Sich auf diese Reise zu begeben, hat sich bereits jetzt ausgezahlt, und darin sehe ich auch die Zukunft, wenn wir sinnvolle Ziele erreichen wollen.

 
Philipp

Pastor Philipp König

Ich bin auf cornerstone domino in einer Zeit gestoßen, in der ich über unser klassisches Missionsprinzip nachgedacht habe. Ist es noch zeitgemäß, Familien vorzubereiten, Sprache und Kultur zu lehren, Kinder in einer fremden Kultur zur Schule zu schicken und dies alles von Gemeindemitgliedern finanzieren zu lassen? 

Ist es nicht effektiver, Christen, die vor Ort leben und integriert sind, zu unterstützen, mit ihnen zusammenzuarbeiten und ihnen damit nicht die Kompetenz abzusprechen, dass sie das Evangelium nicht allein verbreiten können? Das Gleiche gilt für die Entwicklungsarbeit. 

Mir gefällt, was ich bei cornerstone domino sehe. Es geht in die richtige Richtung, passt in eine Zukunft, passt in ein christliches Welt- und Menschenbild. Hinzu kommt, dass die Finanzen der Menschen knapper werden. Auf diese Weise kann man mit weniger Mitteln viel mehr erreichen. 

Ich bin gerne dabei. Nicht als jemand, der schon alles im Griff hat, sondern als jemand, der lernen will, wie Zusammenarbeit in diesen Bereichen auch mit aktiver Eigenverantwortung funktionieren kann.

Birgit

Birgit Bergmann

Mir macht die Arbeit mit dem wertschätzenden und internationalen Team viel Freude. Mutig und voll gemeinsamem Gottvertrauen haben wir uns auf den Weg gemacht Armutskreisläufe zu knacken. Wie das geht, durfte ich in meiner früheren ehrenamtlichen Arbeit beim Verein Ketaaketi e.V. bereits erleben. Dafür bin ich dankbar. Armutskreisläufe knacken gelingt, ohne Menschen in Abhängigkeit und Passivität zu führen. Und so sollte es auch sein! Dass cornerstone domino e.V. gleichzeitig mit Netzwerken kooperiert, die Verantwortung in Politik, Völkerverständigung, Wirtschaft, Mission und Bildung tragen, halte ich für eine wertvolle, als Systemikerin auch für eine notwendige Ergänzung.

Ich bin überrascht wie viel wir schon bewegen konnten – oft völlig ohne finanzielle Mittel. Das Beratungs- und Austauschinteresse, auf das wir auch in Deutschland stoßen, ist riesig – bei Migrantinnen und Migranten, die ihre Familien unterstützen und bei Hilfsorganisationen, die erkennen, dass die Wirkung von Wohltätigkeit eben gar nicht immer so positiv ist.

Bei Einladungen und Austauschforen per zoom, die wir zu länderübergreifenden Dialogen oder Co-Vorträgen erhalten, liebe ich es, dass wir immer alle dazulernen. Für mich ist das ein permanenter Realitätscheck unserer Arbeit.

Absolut begeistert bin ich von dem Engagement und der Haltung unserer Kooperationspartner, ohne die wir diese Arbeit gar nicht machen könnten. Mich berühren und inspirieren solche Begegungen. Es erwachen viele Ideen, was wir gemeinsam tun können, um Menschen, die Chance zu geben, ihre Situation und die ihrer Länder zu verbessern. Ich freue mich darauf!

Evanson

Dr. Evanson Chege Kamau

Cornerstone domino ist ein Verein, der diesen Namen ganz bewusst gewählt hat. Es ist mir wichtig, auf die Person Jesu Christi zu verweisen, den lebendigen Eckstein, von dem letztlich alles abhängt. 

Wir vertrauen darauf, dass er uns führt, dass er uns mit den richtigen Menschen in Verbindung bringt, dass er Menschen berührt, die unsere Bemühungen unterstützen, dass er Ressourcen segnet und vermehrt und dass er den Menschen vor Ort den Weg aus der Armut ebnet. 

Cornerstone domino orientiert sich am Verhalten Jesu, der sich nicht nur um die geistlichen Bedürfnisse der Menschen kümmerte, sondern auch um ihre körperlichen. Er schickte sie nicht hungrig weg, sondern wies die Jünger an, ihnen das Wenige zu geben, das sie hatten – und er vermehrte es. 

Und er forderte auch uns auf, unsere Talente nicht zu vergraben, sondern aktiv zu werden. Auf diese Weise schafft cornerstone domino Möglichkeiten für diejenigen, die sie nutzen wollen. Ich sehe viele christliche Prinzipien in der Arbeit von cornerstone domino, die eine dynamische Kraft habe, das Leben der Menschen zu verändern. Und deshalb bin ich selbst mit großer Begeisterung, Dankbarkeit und Überzeugung dabei.

 
Ralf

Prof. Dr. Ralf Bergmann

Meiner Meinung nach ist es der effektivste Weg für Menschen, die in Armut leben, sich eine eigene Existenz aufzubauen. Die Armutsbekämpfung ist jedoch ein Anfang, ein zartes Pflänzchen, das gefördert oder behindert werden kann durch Regierungen, die Bildungssituation oder die Wirtschaft. Dies sind drei Schlüsselbereiche, die darüber entscheiden, ob sich ein Land langfristig entwickeln kann. 

Gute Führungspersönlichkeiten sind wie Hirten: Entweder sie “ernähren sich selbst” oder sie “kümmern sich um die Herde”. In Afrika verschwindet ein Vielfaches der so genannten Entwicklungshilfe in Korruption. Nicht nur, aber auch dort braucht es Führungspersönlichkeiten, die das Wohl der Menschen fördern und sichern. 

Bildung ist ebenso ein Erfolgsfaktor. Sitzen junge Menschen nach Abschluss ihrer Ausbildung oder ihres Studiums perspektivlos vor ihren Hütten, wächst ihr Wunsch, anderswo ihr Glück zu finden. 

In allen Bereichen ist der Glaube eine wichtige Ressource: Er kann den Armutsfaktor Korruption überwinden und Hoffnung geben, das Leben selbst in die Hand zu nehmen. 

Mir gefällt, dass cornerstone domino eine weite Perspektive einnimmt, die über die reine Armutsbekämpfung hinausgeht und Kontakt zu Netzwerken vor Ort pflegt, die die Aspekte von Politik, Bildung und Wirtschaft verbinden und die aufbauend auf einem christlichen Menschenbild junge Menschen auf verantwortungsvolle Führung vorbereiten.

Marcellin Taaly

Ich habe in meinem bisherigen Leben noch kein so großes Projekt miterlebt. Ich kann hier mitmachen, so einen großen Prozess von vorne zu starten,. Ich sehe, wie es funktioniert und wie wir es in die Welt führen und ich erlebe mit, wie es wächst. Dabei kann ich eben mit dem unterstützen, was ich kann. Ich bin IT-ler und freue mich, dass das gebraucht wird.

Ich bin in Kamerun geboren. Dass Menschen ihr eigenes Leben in die Hand nehmen, und selbst etwas weiterentwickeln und dabei nicht nur an sich denken, sondern auch an andere, DAS gefällt mir so gut bei cornerstone domino – auf unserer Seite, aber vor allem auch bei unseren Kooperationspartnern. Wir stoßen da immerzu auf Menschen, die bereit sind, sich selbst weiterzuentwickeln. Und es ist Vertrauen da. Wir vertrauen ihnen, dass sie eigene Ideen haben. So leben sie nicht unsere Geschichte, sondern entwickeln ihre eigene.

Und sie wissen immer auch, dass diese Geschichte nicht bei ihnen aufhört, sondern es geht immer weiter, weil wir dieses Multiplikations-Prinzip (domino dynamics) in den Projekten haben. Und ich mag es einfach, zu sehen, dass Menschen einen Weg aus der Armut herausfinden und Freude haben. Deswegen bin ich so gerne dabei.